Basket-Zertifikate
Basket-Zertifikate ermöglichen eine Anlege mit Strategie
Mit Zertifikaten haben Anleger die Möglichkeit, ähnlich wie bei Fonds auf einen breiteren Markt zu setzen, um nicht von der Entwicklung einzelner Aktien abhängig zu sein. Die Banken entwickeln hier viel Fantasie und bringen ständig neue Zertifikate-Formen heraus.
Hintergrund: Im Gegensatz zu Fonds sind hier keine langwierigen Genehmigungsverfahren nötig. Außerdem wittern die Banken die Möglichkeit, mit Vertriebsprovisionen und Management-Gebühren Geld zu verdienen:
Themen-Zertifikate: Hier versuchen die Banken, ein Thema oder einen Anlagetrend (wie zum Beispiel Sicherheits-Software oder Logistik-Aktien) zu einem Zertifikat-Produkt zusammenzuschneidern. Dabei werden die einzelnen Werte einer Branche oder auch einer Region in einem Aktienkorb – auch Basket genannt – gebündelt.
Strategie-Zertifikate: Hierbei wird ein Handelssystem abgebildet. Das bedeutet, dass die Emissionsbank versucht, durch objektive Kriterien (zum Beispiel eine hohe Dividendenrendite oder ein niedriges Kurs-Gewinnverhältnis) den Aktienkorb zusammenzustellen.
Fazit: Basket-Zertifikate bieten Anlegern eine einfache Möglichkeit, von einem griffigen Investmenttrend zu profitieren. Doch Vorsicht: Gerade hier sind die Gebührenstrukturen der Banken oft schwierig zu durchschauen.
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