Turbo-Zertifikate
Zertifikate mit „Hebel pur" für Spekulanten
Das Eine Spielwiese für Zocker: Ohne die komplexen Kennzahlen von Optionen und Optionsscheinen beherrschen zu müssen, bieten Turbo-Zertifikate aktiven Anlegern eine Möglichkeit, von steigenden wie fallenden Kursen überproportional zu profitieren.
Vorsicht Risko
Diese Papiere sind nur für erfahrene Anleger zu empfehlen und erfordern eine ständige Beobachtung.
Terminbörse für Privatanleger
Turbo-Zertifikate sind prinzipiell nichts anderes als für Privatanleger verpackte Terminkontrakte. Der Unterschied besteht darin, dass das Risiko auf den Einsatz begrenzt ist und keine Nachschusspflicht besteht
Doch wegen der Hebelwirkung nutzen risikobereite Anleger diese neuartigen Produkte, die von Emittenten wie BNP, Deutscher Bank oder der Commerzbank angeboten werden, um Wetten auf Aktien und Indizes abzuschließen.
Beispiel: DAX-Turbo von ABN Amro (WKN 764723) mit dem Basispreis 3000. Bei einem aktuellen DAX-Stand von 4200 Punkten beträgt der Kaufpreis 14 Euro (Bezugverhältnis von 1:100, einschließlich der Zinsabschläge). Während der Index um 20 Prozent auf 5040 Punkte zulegt, erhöht sich der Wert des Zertifikates um 45 Prozent auf 20,4 Euro. Das Zertifikat hat also einen Hebel, der größer als zwei ist und reagiert mehr als doppelt so stark auf Kursveränderungen.
Fazit: Kein Zahlenwirrwarr - In der Tat sind für Anleger die Turbo-Zertifikate interessanter als Optionsscheine, weil sie von den Kennzahlen her transparenter sind. Im Gegensatz zu Futures ist das Risiko auf den Einsatz beschränkt.
„Knock-Out“: Ein Nachteil gegenüber Optionsscheinen besteht darin, dass bei stark fallenden Kursen die Turbo-Zertifikate wertlos werden. Dem entgegen besitzen Optionsscheine immer noch einen Zeitwert.
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